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Tourenrückblick 2021

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MTB-Treff

April – September

Unser wöchentlicher MTB-Mittwochs-Radl-Treff startete dieses Jahr leider erst Anfang Juni. Eine etwas verkürzte Saison mit ein paar wetterbedingten Absagen endete am 29. September.

Rund um Eggenfelden wurden Strecken von meist 30 km und 500 bis 700 Hm von den durchschnittlich fünf Teilnehmern bewältigt. Sehr erfreulich ist, dass alle Ausfahrten unfallfrei verlaufen sind.

Rund um den Hirschenstein

29. Mai 2021

Nach langer Zeit ohne Sektionstouren war es Zeit, mal wieder gemeinsam was zu unternehmen. Bei gutem Wetter ging’s daher wieder mal zum Mountainbiken in den Bayerischen Wald. Vom Startpunkt Bernried fuhren zuerst über Forststraßen hinauf in den Sattel unterm Hirschenstein. Über den schönen Mühlgrabentrail und den Schopf (928 m) fuhren wir hinunter nach Köstritz und weiter bis an den Ortsrand von St. Engelmar. Immer am Grat entlang über Predigtstuhl (1024 m), Hochberg (1025 m) und Knogl (1056 m) ging’s stetig bergauf zum Hirschenstein (1095 m). Nach kurzer Rast nahmen wir den knackigen Trail hinunter zum Mühlgraben in Angriff. Dort bogen wir links ab und in weitem Bogen, über Rauhen Kulm (1050 m) und Burgstein (830 m) (man kann da sein Rad drübertragen, …) ging’s zurück zum Startpunkt.

Teilnehmer: Jamrath Daniel, Bruckmeier Martin

Senioren-Bergtour:
Kirchberg (1678 m), Schafelberg (1597 m)

2. Juni 2021

Es war wieder so weit, mit der Gruppe ins benachbarte Österreich zu fahren. Bei guter Laune und bei bestem Bergwetter wanderten wir zuerst auf den Kirchberg. Im Tal der Pillersee und dahinter die Westgipfel der Loferer- und Leoganger Steinberge ergaben ein schönes Bild. Eine Stunde später standen wir am zweiten Gipfelkreuz und auch hier genossen wir die Aussicht ganz alleine. Eine Überraschung nach dem Abstieg, Hobbybraumeister Sigi schenkte gut gekühltes Weißbier zum Ausklang der Tour aus.

Teilnehmer: Gerti Scheuer, Traudl und Josef Bauer, Maritta und Sigi Baumgartner, Günther Linsmeier, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Rund um den Untersberg

5. Juni 2021

Vom Wanderparkplatz in Wolfschwang aus starteten wir zur Umrundung des Gebirgsstocks Untersberg. Über Winkl und an Bischofswiesen vorbei ging es hinauf in die Maria Gern. Nach einer kurzen Stärkung ging es auf Waldwegen Richtung Kuglmühle. Dorthin führte uns ein knackiger Trail und anschließend ging es an der Ache entlang nach Gröding und Glanegg. Zum Abschluss erfolgte noch die Auffahrt von Fürstenbrunn zum Latschenwirt und zurück zum Ausgangspunkt, den wir nach 39 km und 900 Hm erreichten.

Teilnehmer: Herbert Würtinger, Dieter Rohrmeier

Senioren-Radtour:
Römerradweg

6. Juni 2021

Endlich gab es wieder Lockerungen in der Pandemie und gleich 15 Radler starteten gutgelaunt an der Innstaustufe Ering zu dieser Tour. Auf den Spuren der alten Römerstraße entlang der Waldzeller Ache und durchs Innviertel erreichten wir Waldzell am Kobernausser Wald.

Nach einer Biergartenstärkung radelten wir in stetigem Bergauf und -ab zum Wildenauer See. Ein erfrischendes Bad war Balsam für die heißen Wadeln. Nach gut 70 km kamen wir wieder ans Ziel und ließen den Tag im schattigen Biergarten von Schloß Frauenberg ausklingen.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Rudi Orthuber, Hannerl und Koni Fisch, Christine Haas, Maritta und Sigi Baumgartner, Oskar Hiendlmayer, Sylvia Lorenz, Max Hahn, Alois Rembeck, Annemarie und Wolfgang Unterhaselberger, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Toprope-Kurs

11./12. Juni 2021

Am Freitag und Samstag konnten dieses Jahr wieder ein paar Klettereinsteiger bei uns am Turm das Sichern lernen. Am Freitag stand Theorie auf dem Plan: Das richtige Einbinden und Verwenden des Sicherungsgeräts. Danach konnten wir die Theorie schon ein bisschen in die Praxis umsetzen. Am Samstag wurde dann die Praxis durch fleißiges Üben weiter vertieft. Alle Teilnehmer haben den Toprope-Schein Indoor erfolgreich bestanden.

Teilnehmer: Rabanter Tim, Jonas Rullert, Michael Stöger, Julia Seemann, Thomas Jakob und Gabriel Brunner, Lukas Brandl, Michael Grosseaschoff

Rötlwandkopf (1379 m)

13. Juni 2021

Nach einem kurzen Abstecher zum Wasserwandlfall und zurück zum etwas versteckten Eingang des Steigs führte uns dieser entlang einer Schotterrinne, gespickt mit ein paar leichten Kraxleinlagen, zum kreuzgeschmückten Gipfel des Rötlwandkopfes. Nach einer kleinen Stärkung mit leckerem Rhabarberkuchen ging es querend über wunderbares, anregendes Berggelände hinüber zur Bründlingalm. Angesichts der Besuchermassen fiel uns die Entscheidung, diese links liegen zu lassen, nicht allzu schwer. Mit der Gleichenbergalm fanden wir jedoch schnell eine, zum stilleren Charakter dieser Tour besser passende, Einkehrmöglichkeit, bevor wir über Blumenwiesen, weiterhin bei bestem Bergwetter, zurück zum Parkplatz flanierten.

Teilnehmer: Claudia Moosburger, Heinrich Dorfner, Monika Durner, Petra und Franz Schliffenbacher, Franz Gönczi

Aiplspitz und Jägerkamp

17. Juni 2021

Wir waren tatsächlich auf einsamen Wegen bei schönem Wetter im Spitzingseegebiet unterwegs. Vom Spitzingsattel ging es auf unscheinbaren Pfaden hoch zu den Wilden Fräuleins und über den Grad entlang zum Jägerkamp, unserem ersten Gipfelziel. Unser durchaus felsiger Weg zur Aiplspitz ging übers Tanzeck. Auf dem Rückweg sind wir noch gemütlich in der Schönfeldalm eingekehrt, wo sich unsere Rundtour wieder geschlossen hat.

Teilnehmer: Gabi Oßwald, Claudia Dietrich, Hilde Gruber und Renate Obermeier

Familientour:
Hochplatte (1583 m)

19. Juni 2021

Unsere erste Tour nach der winterlichen Pandemiepause führte uns zur Hochplatte in das Chiemgau. Bei herrlichem Wetter, Sonnenschein pur und Temperaturen leicht über 20° ging es nach Marquartstein. Den Anstieg verkürzten wir durch die Nutzung der Hochplattenbahn. So konnte die Tour kindgerecht auf 500 Höhenmeter gekürzt werden. Ab der Staffn-Alm ging es zu Fuß weiter. Anfangs mussten wir die Kinder stark einbremsen und am Gipfelbereich motivieren. Kein Wunder, denn die letzten Höhenmeter waren steil und stark felsdurchsetzt. Die Freude am Gipfel über die eigene Leistung und den fantastischen Rundblick auf Chiemsee und Kampenwand war riesig. In greifbarer Nähe entdeckten wir die Priesenhausener Hochalm, welche uns zu diesem Abstecher auf eine Einkehr lockte. Die Kinder machten es sich in den Sonnenstühlen und die Eltern auf der Hüttenterrasse bei Kaffee und Kuchen gemütlich. Schwer fiel der Abschied, aber die letzte Hochplattenbahn wollte keiner verpassen.

Teilnehmer: Christina, Leni und Jens Bendel, Ferdinand und Marcel Kießling

Dötzenkopf-(1001 m)-runde mit Spechtenkopf (1266 m)

19. Juni 2021

In der Gruppe unterwegs zu sein, war wieder möglich. Um die geltenden Anmelde- und Einreisebedingungen nach Österreich zu umgehen, suchten wir uns in den heimischen Bergen ein Ziel. Das schwüle Wetter ließ uns gleich zu Beginn unserer Gipfeltour so richtig ins Schwitzen kommen, bis wir zuerst den Wappachkopf (750 m) und und dann den Dötzenkopf mit dem Gipfelmaibaum erreichten. Schon nach kurzer Rast ging es auf der gleichnamigen Runde weiter. Nach einigen ausgesetzten Stellen, die alle jedoch sehr gut abgesichert sind, erreichten wir die Abzweigung zum Spechtenkopf. Steil ging es weiter und eine gewisse Trittsicherheit war hier schon erforderlich. Belohnt für diese Aufstiegsmühen wurden wir mit einer genialen Aussicht. Dass wir fast allein den Gipfelsieg genießen konnten, war ein zusätzliches Zuckerl. Auf dem Rundweg, der durch eine romantische Szenerie mit wilden Schluchten und zerklüftenen Felsen führt, erreichten wir unseren Ausgangspunkt. Natürlich durfte die Abkühlung in einem Gastgarten nicht fehlen und ein weiteres Highlight an diesem heißen Tag war noch der Besuch am oder im Kneippbecken im Alpgarten.

Teilnehmer: Dietrich Claudia, Dorfner Heinrich, Gruber Hilde, Moosburger Claudia, Schliffenbacher Petra, Brunhuber Max, Rabanter Lorenz, Durner Monika

Streicher (1594 m) über Knappensteig

26. Juni 2021

Klasse Wetter – klasse Truppe – und es konnte losgehen. Ziel und Ausgangspunkt der Tour war das ehemalige Gasthaus Zwing südlich von Inzell.

Zum Eingehen führte uns der Weg bequem zwischen Kienbergl und Wildenmoos bis nach Schmelz, von wo wir über den Knappensteig und die durchaus steile Schneegrube in drei Stunden sehr abwechslungsreich zum Gipfel des Streichers aufstiegen. Bei wunderbarem Wetter mit sehr guter Sicht gönnten wir uns eine ausgiebige Gipfelrast, um anschließend südlich über Kienberg-, Kaitel-, Bichler-, und Harbachalm abzusteigen. Auf der Bichleralm gabs leckeren Kuchen, Kaffee und kühle Getränke für uns. Unten angekommen, erwartete uns noch ein Stückchen Rückweg – immer am Weißbach entlang und am beeindruckenden Wasserfall vorbei – zum Parkplatz.

Teilnehmerinnen: Anita Ganghofer, Uschi Gröbner-Fenk, Cornelia Loher-Kroiß, Sandra Reiser, Petra Schliffenbacher und Andrea Brandl

Königsberghorn

4. Juli 2021

Das gibt es nicht so oft: Eine gute Stunde gehen und dann gleich mal einkehren. Aber wir konnten nicht an der gemütlichen Pochend-Hütte vorbeigehen. Oberhalb der Alm ging es dann steil hoch. Auch die Leitern wurden von allen Teilnehmern gut gemeistert. Und schon haben wir unseren ersten Gipfel für diesen Tag erreicht, das Holz­eck. Die traumhafte Aussicht hat uns über den gesamten Grat entlang begleitet, rüber zum Hochthron und dann zu unserem letzten und höchsten Gipfel für diesen Tag, das Königsberghorn. Der Weg glich einem Blumen- und Kräutermeer. Am Gipfel wurden wir mit einem atemberaubenden 360-Grad-Ausblick in die Osterhorngruppe und weit darüber hinaus belohnt. Über die Königsbergalmen schloss sich unser Rundweg. Den schönen Tag haben wir beim Bramsau-Bräu gut ausklingen lassen.

Teilnehmer: Brunnhuber Max, Hilde Gruber Erwin Ruhland, Claudia Moosburger, Brigitte Trajer, Hans Maier, Hilde Gruber, Walter Zinner und Renate Obermeier

Mit dem MTB auf die Steinplatte (1848 m)

4. Juli 2021

Den flachen Weg von Steinbach gleich hinter Reit im Winkel bis zum Parkplatz Seegatterl konnten wir zum warmfahren nutzten. Denn ab da ging es stetig und teilweise gut steil hinauf zur Steinplatte, unterbrochen nur von dem Flachstück an der Winkelmoosalm. Die ausgiebige Gipfelrast hatten wir uns redlich verdient. Der Weg hinunter nach Reit im Winkel konnte mit einigen Trails und auch knapp 200 Hm Gegenanstieg aufwarten.

Teilnehmer: Jamrath Daniel, Rohrmeier Dieter, Bruckmeier Martin

Senioren-Bergtour:
Tauernkogel (2247 m)

7. Juli 2021

Die Besteigung des Tauernkogels mit seinen 2247 Metern Höhe ist eine anspruchsvolle Bergtour. Um 500 Höhenmeter zu sparen, wählte der Tourenleiter Fritz Hager die Bergbahn auf den 1834 Meter hohen Bischling. Von dort ging es 5 km, zumeist bergab, zur Heinrich-Hackel-Hütte auf 1550 Metern. Unterhalb der Tauernscharte galt es eine drahtseilgesicherte Querung und zwei kleinere steile und felsige Hänge zu meistern. Der Anstieg zum Tauernkogel ist steil. Im oberen Teil musste die Gruppe wiederum kleinere Schrofenpassagen überwinden. Nach zweieinhalb Stunden Gehzeit hatte sie den sonnigen Aussichtsgipfel erreicht. Hochkönig und die Hohen Tauern schienen zum Greifen nahe. Besonders eindrucksvoll war der Blick zum Dachstein, der aus einem Wolkenband herausragte. Der Abstieg erfolgte wiederum über die Heinrich-Hackl-Hütte zur Talstation der Bischlingbahn. 16 Kilometer waren zurückgelegt, davon 700 Höhenmeter bergauf und 1300 Höhenmeter bergab, die reine Gehzeit betrug acht Stunden.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Oskar Hiendlmayer, Maritta Baumgartner, Elfriede Eggersdorfer, Elmar Kölbl, Gerti Meusel, Heidi Maier, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Rosskopf (2576 m)

10./11. Juli 2021

Stabiles und schönes Bergwetter für zwei Tage, war für diesen Wochenende nicht zu erwarten. Nach spannender Fahrt auf der Zillertaler Hochalpenstraße erreichten wir den Parkplatz der Rastkogelhütte. Schnell und einfach gelangten wir zur Hütte. Anders als geplant, wollten wir noch am gleichen Tag auf den Gipfel. Der lange und schneereiche Winter machte unseren Plan zunichte, da im hinterleitigen Anstieg noch entsprechende Schneefelder mit der Durchbruchgefahr waren. So ließen wir den Rastkogel links liegen und suchten und fanden mit dem Rosskopf unseren Gipfelerfolg. Auf der Hüttenterrasse genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen. Leider spielte das Wetter gar nicht mit. Der für den frühen Abend angesagte Regen setzte erst mitten in der Nacht ein und am nächsten Tag war ein Ende leider nicht absehbar. So blieb uns nichts anderes übrig, als regenfest eingepackt zum Bus zu gehen und die Heimreise anzutreten, der sich mit dem üblichen Stau aus dem Zillertal doch etwas in die Länge zog.

Teilnehmer: Obermeier Renate, Zinner Walter, Dietrich Claudia, Brunhuber Max, Moosburger Claudia, Schliffenbacher Petra, Dorfner Heinrich, Trajer Brigitte, Durner Monika

MTB-Woche Watzmann-Hochkönig Südrunde

13.–20. Juli 2021

Vom Wanderparkplatz in Engedey aus starteten vier Teilnehmer zur ersten Etappe über Hintersee, Hirschbichl bis nach Maria Alm. Von dort aus ging es weiter nach Bischofshofen, das wir kurz vor einem gehörigen Gewitterschauer erreichten. Die 3. Etappe führte uns nach St. Martin am Tennengebirge, das wir durchnässt erreichten, nachdem die letzte Abfahrt bei starkem Regen absolviert wurde. Tag 4 führte uns über Abtenau, wo wir am Dorfplatz gemütlich eine Kaffeepause eingelegt haben, nach Golling, das wir kurz nach Mittag erreichten.Die letzte Etappe mussten wir leider aufgrund der Wetterprognose ausfallen lassen. Somit ist es für uns die „Südrunde – die Unvollendete“.

Eine landschaftliche reizvolle Tour endete nach 222 km und 6000 Hm.

Teilnehmer: Herbert Brunnmeier, Christian Hölzl, Herbert Würtinger, Dieter Rohrmeier

Senioren-Radtour:
Stoa­berg­runde

21. Juli 2021

Von Lofer ging es auf Radwegen entlang des Saalachtales über Schwarzbach in Richtung Saalfelden. In stetiger Steigung entlang der Loferer Steinberge erreichten wir Filzmoos am Fuße der Leoganger Steinberge mit dem überragenden Birnhorn. Nach einigen Anstiegen stärkten wir uns in Hochfilzen und folgten einem Panoramaweg nach Sankt Jakob am Pillersee. Hier nahmen wir den falschen Weg und landeten in Kirchberg und mußten zusätzliche Höhenmeter und Kilometer nach Waidring machen. Eine Biergarteneinkehr sowie 10 herrliche Abfahrtskilometer nach Lofer entschädigten die Teilnehmer für die 85-Kilometer-Runde.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Hannerl und Koni Fisch, Rudi Orthuber, Elfriede Eggersdorfer, Oskar Hiendlmayer, Angela und Rudi Hartl, Joschko Bregar, Alois Rembeck, Gertraud Scheuer, Christine und Richard Schachtner , Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Hoher Sonnblick (3105 m)

24.–25. Juli 2021

In Erwartung eines sonnigen Wochenendes ging’s mit kurzen Hosen vorbei am Barbarafall Richtung Naturfreundehaus Neubau. Über nun alpineres Gelände führte der Weiterweg zur Rojacher Hütte, eine der kleinsten AV-Hütten im Alpenraum, an welcher ein Schild auf die Möglichkeit eines letzten Bieres vor dem Gipfel hinwies. In Anbetracht der enormen Wichtigkeit von Schutzhütten und deren Aufrechterhaltung, leisteten wir als pflichtbewusste AV-Mitglieder selbstverständlich unseren Beitrag und kamen dieser Aufforderung nach. Geschuldet der Höhe sowie dem aufziehenden Wind ging’s mit angepasster Kleidung und Ausblick auf das berühmt-berüchtigte Vogelmaier-Ochsenkar-Kees in den nächsthöheren alpinen Schwierigkeitsgrad. Mittels luftiger, teils versicherter Gratkletterei, die allen sichtlich Spaß bereitete, stiegen wir über den Südostgrat zum Zittelhaus und somit zum Gipfel des Sonnblicks auf.

Nach einem nächtlichen, auf dieser Höhe durchaus furchteinflößenden Gewitter erwartete uns der Morgen zwar trocken, jedoch leider mit sehr starkem Wind. Bei der geplanten hochalpinen und anspruchsvollen Überschreitung zum Hocharn wollten wir nicht riskieren, zum Spielball des Windes zu werden, und stiegen über den Anstiegsgrat wieder zur Rojacher Hütte ab. Dies war bei diesen Bedingungen spannend und fordernd genug. Unseren Schutzhüttenbeitrag leisteten wir diesmal im Naturfreundehaus in Form von gerade frisch zubereiteten Marillenknödln. Mit nun wieder aufziehender Sonne erreichten wir Kolm-Saigurn, wo die Möglichkeit zur Fußentspannung im Kneippbecken und Einkehr zur Auffüllung der Körperspeicher nach zwei, mit ordentlich Auf- und Abstiegsmetern ausgefüllten Bergtagen gerade recht kam.

Teilnehmer: Claudia Dietrich, Erwin Ruhland, Georg Holzleitner, Monika Durner, Petra und Franz Schliffenbacher, Regina Trindorfer, Franz Gönczi

Durch die Schobergruppe

1.–6. August 2021

Beim Blick auf den aktuellen Wetterbericht war wohl allen Teilnehmern klar, dass wir nicht ganz ungeschoren durch die Woche kommen werden. Und so war es auch. Obwohl bereits die Anfahrt über den Felbertauern von Regenfällen begleitet wurde, erreichten wir überraschenderweise trocken die besten geführte Lienzer Hütte. Der nächste Tag führte uns erst auf den Leibnitkopf (2872 m)und dann hinunter zur Hochschoberhütte, wo wir einen ganz speziellen Hüttenabend erleben durften. Leider fiel die geplante Hochschober-Überschreitung den Schneefällen der Nacht zum Opfer. Trotzdem war der 3052 Meter hohe Gipfel des Debantgrat, den wir bei Graupelschauern erreichten, ein würdiger Ersatz, bevor wir wieder zur Lienzer Hütte zurückkehrten. Der nächste Tag war der schlechteste Tag der ganzen Woche. So muss­ten wir nicht nur auf eine Besteigung der Glödis verzichten, sondern auch unsere Ersatztour zum Keeskopf (3081 m) auf gut 2900 Meter abbrechen. Aber dann wurde es nur noch besser. Der Übergang zur Wangenitzsee-Hütte am nächsten Morgen verlief bei trockenen Verhältnissen und zur Umrundung des Wangenitzsees über einen kleinen Klettersteig lachte bereits die Sonne. Der letzte Tag führte uns bei besten Verhältnissen auf das Petzeck, mit 3283 Metern der höchste Punkt der Schobergruppe.

Trotz der Wetterkapriolen konnten wir auf einen gelungene Tourenwoche zurückblicken.

Teilnehmer: Dietrich Claudia, Dorfner Heinrich, Durner Monika, Gönczi Franz, Moosburger Claudia, Rabanter Lorenz, Schliffenbacher Petra und Franz

Senioren-Bergwanderung:
Spirzinger (2066 m) und Spatzeck (2065 m)

11. August 2021

Der Grenzübergang nach Österreich war wieder ohne große Formalitäten möglich und so waren die Radstätter Tauern unser Ziel. Über breites Almgebiet zum Talschluß und in Serpentinen ging es zur Südwiener Hütte. Nach ca. drei Stunden unschwieriger Gehpassagen standen wir am Gipfel und schauten auf die unzähligen Tauerngipfel. Nach kurzem Abstieg und eine Stunde später war der zweite Berg erreicht. Im Abstieg überraschte uns noch ein schnell aufziehendes Gewitter. Auf der Hütte war es schon wieder sonnig und wir ließen uns trotz des herben Charmes der Hüttenwirtin die gute Laune nicht verderben.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Christine Haas, Günther Linsmeier, Alois Rembeck, Heidi Maier, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Mooslahnerkopf (1815 m)

14. August 2021

Vom Parkplatz Hammerstiel gingen wir los. Erst auf der Forststraße nach Kühroint, aber dann nahmen wir schon bald den schattigen und durchaus gut ansteigenden Steig zum Schapbachriedel. Im oberen Bereich boten sich bereits schöne Aussichten auf den gegenüberliegenden Watzmann samt Frau und auf unser Tagesziel. Nach der Überquerung des Schapbachriedels gings im Auf und Ab einfach zur Kührointalm.

Von dort wählten wir den auf der Alm erst schwer erkennbaren Pfad über die Almwiese, bis wir erst noch durch sehr urwüchsigen Wald und dann recht steil die restlichen 400 Hm zum Gipfel zurücklegten. Ganz überraschend ist dann der Gipfel mit Kreuz und Glocke plötzlich da. Mit toller Aussicht und fast alleine konnten wir die Gipfelpause genießen. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen Schmetterlinge – auch den Schwalbenschwanz in beeindruckender Größe – dort oben. Der Rückweg nach Kühroint erfolgte über den Aufstiegssteig und von dort gingen wir den Wanderweg und die Forststraße mit Einkehr an der gemütlichen Schapbachalm zurück zum Auto.

4 Teilnehmerinnen: Hilde Gruber, Cornelia Loher-Kroiß, Claudia Moosburger und Andrea Brandl

Reiteralpe

15. August 2021

Wir starteten in Unterjettenberg, anschließend ging es an der Saalach entlang. Ein langer Aufstieg durch das Wildental führte uns zur Litzalm, wo wir einkehrten. Weiter ging es über Hirschbichl und durch das Klausbachtal bis zum Hintersee. Trotz der sehr erfrischenden Wassertemperatur ging es zur Abkühlung in den See, einige trotzten den Temperaturen und badeten darin. Danach ging es bergauf zum Taubensee und weiter zur Schwarzbachalm und den Schwarzbach entlang wieder runter nach Unterjettenberg, zum Ausgangspunkt zurück, den wir nach einem technischen Halt, 45 km und 1280 Hm erreichten.

Teilnehmer: Daniel Baumgartner, Manfred Bernd, Daniel Jamrath, Bettina Lechner, Konstantin & Michael Weigand, Herbert Würtinger, Dieter Rohrmeier

Gosaukammumrundung

20.–22. August 2021

Gestartet sind wir am Gosausee. Die Breininghütte haben wir für eine erste Rast genutzt. Gut gestärkt ging es dann auf den Donnerkogel. Interessant wurde dann der Abstieg zur Stuhlalm vorbei am Strichkogel. Seilsicherungen haben den Abstieg erleichtert. Nach einem gemütlichen Hüttenabend ging es am nächsten Tag über den Bibelsteig zur Durchgangsscharte weiter über den Austriaweg zur Hofpürgelhütte. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann auf den Kramersattel. Da gab es zwar keinen Gipfel, aber die Aussicht hat keine Wünsche offengelassen. Der Dachstein zum greifen nah, unter uns der Gosausee, eine faszinierende Felsenwelt um uns herum. Dann ging es wieder zurück zu unserem Stützpunkt, der Hofpürgelhütte. Am dritten Tag führte uns unser Weg über den Steiglpass und Steiglweg zurück zum Gosausee. Nachdem sich das Wetter am Steiglpass von einer Minute auf die andere verschlechtert hat, sind wir am Steiglkogel vorbeigezogen. Kaum waren wir vorbei, kam wieder die Sonne raus und begleitete unseren Abstieg. Kein Regen bis zur sicheren Ankunft im Wirtshaus. Wir durften drei wunderschöne Bergtage bei herrlichem Wetter erfahren.

Teilnehmer: Claudia Dietrich, Max Brunnhuber, Alexandra Schmidbauer und Christoph Simmeith, Lorenz Rabanter, Brigitte Trajer, Walter Zinner und Renate Obermeier

Senioren-Radtour:
Moor- und Moosradweg

25. August 2021

Ein glückliches Händchen hatte Tourenleiter Fritz Hager, als er die Moor- und Moosradtour im Rupertiwinkel auf den einzigen sonnigen Tag der Woche terminierte.

Die 15 Teilnehmer starteten in Kirchanschöring. Bereits auf den Wegen bis Saaldorf-Surheim stellten die Berchtesgadener Berge eine imposante Kulisse dar.

Nach der Umfahrung des Ainringer Mooses wurde es hügeliger und ein langer, steiler Anstieg nach Steinhögel war zu bewältigen. Dafür ging es danach aber flott bergab. Der nächste Anstieg führte hinauf zum Dorfplatz in Anger mit der schon von weitem sichtbaren Kirche. Das nächste Ziel war Höglwörth. Eine Umrundung des dortigen Sees durfte nicht fehlen, bevor die Wirtschaft neben dem 1125 gegründeten Kloster angesteuert wurde. Über Teisendorf gelangte man zum Schönramer Bräu, der aber am Mittwoch Ruhetag hat. Der Zufall wollte es, dass der Braumeister auf dem Gelände war und der Gruppe einen Kasten gekühltes Freibier spendierte, welches die Teilnehmer im Schönramer Filz an einem lauschigen Platz genossen. Wieder in Kirchanschöring angekommen, zeigte der Tacho 78 Kilometer mit 820 überwundenen Höhenmetern an.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Traudl und Josef Bauer, Hannerl und Koni Fisch, Maritta und Sigi Baumgartner, Oskar Hiendlmayer, Alois Rembeck, Christine Haas, Elfriede Eggersdorfer, Sylvia Lorenz, Gertraud Scheuer, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Senioren-Bergwanderung:
Jägerkamp (1746 m) und Aiplspitz (1759 m)

2. September 2021

Die Berge rund um den Spitzingsee sind ein beliebtes Ziel der Müchner Bergsteiger. Um so angenehm überrascht waren wir am Parkplatz, daß nur ein paar Fahrzeuge dastanden. Dementsprechend entspannt, vorbei an einigen Hütten, erreichten wir nach 2½ Stunden den Jägerkamp. Eine klare Luft und Sonnenschein ließen den Spitzingsee und die umliegenden Gipfel im besten Licht erscheinen. Der Übergang zur Aiplspitz war unschwierig und ergab somit eine Rundtour, die auf der Hüttenterrasse seinen Ausklang fand.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Heidi Maier, Christine Haas, Elfriede Eggersdorfer, Maritta und Sigi Baumgartner, Alois Rembeck, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

Senioren-Radtour:
Die Donau zwischen Wörth und Regensburg

8. September 2021

Teils am Flußufer, auf Feldwegen und Nebenstraßen linksseits der Donau radelten wir nach Donaustauf. Hier überquerten wir die schöne alte Brücke (mit Fotostopp) und radelten hoch zur Walhalla, eines der Wahrzeichen von Regensburg. Nach ausgiebigem Aufenthalt radelten wir Donauabwärts durchs kleinste Weinbaugebiet Bayerns. Eine Weinprobe war leider nicht möglich, denn von den 3 Buschenschänken hatte nur eine offen und die war rappelvoll. Zum Tour­ende ging es noch kurz und steil zum Schloß Wörth hinauf. Hoch über der Donau, mit Aussicht bis zur Gäubodenebene, war finaler Schluß der Tour.

Teilnehmer: Arvid Herrmann, Traudl und Josef Bauer, Elfriede Eggersdorfer, Maritta und Sigi Baumgartner, Oskar Hiendlmayer, Rosi Krause, Rudi Orthuber, Hedi Eckmaier, Fritz Hager

MTB am Gardasee

9.–12. Sept. 2021

Dieses Jahr verbrachten wir die fast schon traditionellen MTB-Tage am Gardasee. Der Norden des Gardasees ist nicht nur bei Kletterern, sondern auch bei Mountainbiker sehr beliebt. Und das zu recht.

Am ersten Tag stand der Monte Bondone auf dem Programm. Startpunkt war am Lago di Toblino. Auf den unterschiedlichsten Wegen, vom kleinen Pfad bis zur asphaltierten Paßstraße, ging es mal „gemütlich“ mal anstrengend hinauf zur Paßhöhe (1570 m) zwischen La Rosta und Il Palone. Nach ausgiebiger Rast machten wir uns mittlerweile am späten Nachmittag an die Abfahrt in Tal, fast ausschließlich auf schmalen Wegen und Trails. Entspannt ins Tal rollen ist was anders. Etwas verspätet kamen wir in unserem Quartier in Riva del Garda, 2½  km vom See entfernt, an.

Für den zweiten Tag hatten wir uns gleich den naheliegensten Gipfel, den Monte Creino (1290 m) ausgesucht. Gar nicht so hoch, könnte man meinen. Man startet aber halt auch auf 70 m. Auf einer schattigen Forststraße und schönen Wegen gelangten wir auf das Hochplateau, wo nahezu auf der ganzen Fläche Gemüse angebaut wird. Der Gipfel mit Panoramablick über den Gardasee war schnell erreicht. Nach weiteren 200 Hm auf und ab kamen wir zum Passo Bordala, wo wir ausgiebig Mittag machten. Über Mori und Loppio ging’s wieder zurück zum Gardasee, wo wir uns bei einem Bad im See abkühlen und bei einem kühlen Bier erfrischen konnten.

Ein Highlight der Region ist die große Runde über die Bocca di Trat (1579 m). Zunächst folgten wir der alten Ponale-Straße am Westufer des Gardasees 650 Hm hinauf ins Val Ledro zum gleichnamigen See. Eine kurze Rast legten wir vor dem langen Anstieg in Eguiso ein. Die war auch nötig, denn wenn der weitere Anstieg zur Refugio Nino Pernici (1600 m) auch nie steil und immer gut fahrbar war, 1600 Hm am Stück waren’s dann doch. Stahlender Sonnenschein, kein Wölkchen, gutes Essen, was möchte man mehr? Vielleicht ein echtes Bier statt eines alkoholfreien. Aber angesichts der furchtbar groben und steilen Schotterpiste auf der Abfahrt – lieber nicht! Die Reihenfolge Abfahrt–Bad im See–kühles Bier hat sich bewährt.

Die letzte Tour, wie alle Tage bei bestem Wetter, starteten wir am Lago di Toblino. Von hier gelangt man durch die Sarca-Schlucht auf Radweg und Straße zu den Ortschaften Godenzo und Lundo am Fuß des Monte Casale (1631 m), dem Ziel an diesem Tag. Über Forst- und Wanderwege, und abseits vom Gardasee fast alleine unterwegs, gelangten wir zum freien und flachen Gipfel. Leider stellte sich heraus, daß das Rifugio Don Zio Pisoni nicht mehr bewirtschaftet wird. Nach der langen Trail-Abfahrt knurrte der Magen schon ordentlich. Wie’s der Zufall will, hielt der örtliche Club Alpino am Wegesrand eine kleines Fest ab. Für ein paar Euros gab’s Schweinshaxe, Polenta, Bier und caffè. So gestärkt waren die kommenden 200 Hm Gegenanstieg „locker“ zu schaffen.

Fazit: viel Sonne, lange Anstiege, lange Abfahrten, gutes Essen, abseits des Gardasees gar nicht so überlaufen und am Gardasee ist man als Selber-Treter in ein paar Jahren wahrscheinlich auch ein Exot.

Teilnehmer: Pletz Sylvia, Bauer Konrad, Wimmer Franz, Bruckmeier Martin

Hohes Brett

11. September 2021

Unser Weg ging vom Parkplatz Hinterbrand auf die Brettgabel. Nachdem wir noch einiges an Strecke vor uns hatten, ging es schnell weiter Richtung Hohem Brett. Wir haben den absolut einsamen Weg über den Grat entlang gewählt und waren komplett alleine im alpinen Gelände unterwegs. Übers Jägerkreuz führt unser Weg direkt zur Mitterkaseralm, wo es sich immer gut einkehren lässt. Am Parkplatz hat sich unser Rundweg geschlossen. Unsere Berchtesgadener Klassiker sind immer eine Reise wert.

Teilnehmer: Claudia Dietrich, Max Brunnhuber, Claudia Moosburger, Sara Höhne, Max Hahn, Hilde Gruber, Christine Haas, Walter Zinner und Renate Obermeier

Rennrad: 6-Seen-Rundfahrt

18./19. September 2021

Als Tourenleiter war ich noch nie mit dem Rennrad mit so einer Gruppengröße wie dieser unterwegs. Dementsprechend nervös war ich am Start! Ein platter Vorderreifen nach gerademal 50 zurückgelegten Metern brachte definitiv keine Beruhigung meiner Sorgen! Gott sei Dank hatten wir in Wurmannsquick beim Herbert die passende Servicestation gefunden. Mit vollgefüllten Reifen wurde hier offiziell und vollzählig unser Vorhaben, die 6-Seen-Rundfahrt, gestartet.

Am ersten Tag galt es 122 Kilometer und 1.590 Höhenmeter auf dem Rad zurückzulegen. Wir fuhren in Burghausen über die Salzach und befanden uns schon in Österreich. Auf einsamen Nebenstraßen erreichten wir um die Mittagszeit Seeham am Obertrumer See (1). In der Pizzeria „La Rocco“ kamen wir pünktlich zur reservierten Zeit an und genossen Spaghetti, Pizza und Salat auf der Sonnenterrasse. Bis Seekirchen am Wallersee (2) war unsere Wegstrecke relativ flach. Aber kurz vorm Fuschlsee (3) kamen die Bergfahrer auf ihre Kosten. Nach einer Fahrzeit von 5,5 Stunden kamen wir am Gasthof Zinkenmühle am Wolfgangsee an. Lange hielten wir es auf unseren Zimmern nicht aus, Hunger und Durst trieben uns direkt in die Gaststube.

Am zweiten Tag standen alle 7 Teilnehmer hochmotiviert um punkt 9 Uhr vorm Gasthof und konnten es kaum erwarten, die 140 Kilometer und 1.450 Höhenmeter lange Strecke zurück nach Eggenfelden in Angriff zu nehmen. So fuhren wir am Wolfgangsee (4) entlang, zurück nach St. Gilgen, Richtung Mondsee (5). Ein Glück, dass es gleich wieder bergauf ging, denn bei unter 10° und in kurzen Radhosen freute sich jeder über diese Steigung! Den Mondsee bekamen wir nur kurz zu sehen, da der Radweg durch die Fahrradröhre des Kienbergwand-Tunnels führte. Auf den nächsten See brauchten wir nicht lange warten. Am Attersee (6) fuhren wir an der Westseite entlang bis Nußdorf. Nun hatten wir alle 6 Seen erreicht, aber bis Eggenfelden lagen noch 105 km vor uns! Vor unserem Mittagessen galt es noch eine Bergwertung zu meistern. In Waldzell im Gasthof „Zum Mitterhof“ fanden sich alle, diesmal aufgrund des kühlen Wetters, im Gasthof ein. Gut gestärkt ging es per Römerradweg nach Ering am Inn Richtung Deutschland. Am Kirner Anstieg durften wir erfahren, wie hügelig unser Rottal ist. Über Walburgskirchen und Langeneck kamen wir nach ca. sechs Stunden Fahrzeit in Eggenfelden an.

Rückblickend war die Resonanz der Teilnehmer so groß, dass wir im kommenden Jahr den Wünschen nach weiteren Unternehmungen dieser Art gerecht werden wollen.

Teilnehmer: Eva und Dieter Rohrmeier, Herbert Würtinger, Franz Gönczi, Mario Wagnerbauer, Michael Müller und Marcel Kießling

Familientour: Wandberg (1454 m)

25. September 2021

Bei der Anfahrt sorgte ein Verkehrsunfall, zu dem wir als Ersthelfer dazu kamen, für reichlich Aufregung. Schnell wurde jedem bewusst, was ein unachtsamer Moment für Konsequenzen mit sich bringen kann! Nachdem die Einsatzkräfte die Lage übernommen hatten, konnten wir unsere Fahrt zum Walchsee fortsetzen.

Vom Wanderparkplatz Feistenau folgten wir dem einsamen Wiesenpfad über die Staudinger Alm. Den kleinen Hügel neben der Staudinger Alm haben wir aufgrund der tollen Aussicht mitgenommen. Mit stetigem Blick auf Zahmen und Wilden Kaiser kamen wir dem Wandberg entgegen. An der Wandberghütte teilte sich die Gruppe auf. Eine Gruppe konnte dem Essensgeruch der Hütte nicht wiederstehen, der andere Rest stieg nur kurz bis zur Maria-Hilf-Kapelle auf und befreite den Rucksack von der mitgebrachten Brotzeit. Nach der Brotzeitpause gingen wir die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Die Aussicht bei diesem idealen Tourenwetter war gigantisch. Unser Blick reichte vom Watzmann in den Berchtesgadener Alpen über Großglockner in den Hohen Tauern bis hin zu den Zillertaler Alpen.

Da wir den Abstieg über einen anderen Weg gestalteten, wurde der Bergaufbau des Wandberges einmal umrundet. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir am Parkplatz wieder an.

Teilnehmer: Carolina, Alexandra, Kilian und Andreas Vogl; Helene und Leo Louis Ludwig; Patricia, Philipp und Florian Ritter, Leonhard, Valentin und Michael Baur mit Thomas; Maria, Ferdinand und Marcel Kießling

Salzburger Hochthron

2./3. Oktober 2021

Über den einsamen Kienbergsteig ging es hoch zum Schellenbergsattel. Hier haben wir zum Dopplersteig rüber gekreuzt. Nach doch schon einigen Stunden Gehzeit waren die Stufen der Steinernen Stiege schon sehr anstrengend. Am Gipfelkreuz war das aber schnell vergessen. Unsere Zeit auf dem Zeppezauerhaus haben wir sehr genossen. Eine schöne Hütte mit sehr netten Wirtsleuten. Am zweiten Tag sind wir früh gestartet, um vor Einbruch der aufsteigenden „Meute“den genialen, wunderschönen Thomas-Eder-Steig zu genießen. Auf unserem Weg lag die Schellenberger Eishöhle, die wir uns nicht entgehen ließen. Bei einer interessanten Führung durften wir tausende Jahre altes Eis bewundern. Nach einer guten Brotzeit in der Toni-Lenz-Hütte ging es zum Ausgangspunkt zurück. Ein so schöner Berg ist auch zwei Tage wert.

Teilnehmer: Claudia Dietrich, Max Hahn, Sandra Rauscher, Brigitte Trajer, Christine Fuchs, Walter Zinner und Renate Obermeier

Hochfelln (1671 m)

3. Oktober 2021

Da uns die Seilbahnauffahrt auf den Hochfelln als die schlechtere Alternative erschien, wählten wir den Anstiegsweg über die Farnbödenalmen. Vom Parkplatz der Staudigelhütte ging es vorbei an der historischen Glockenschmiede, entlang des Thoraubaches, bis wir auf zunehmend steilerem Weg die Almen erreichten. Bald wurde der Weg zum Steig und der führte uns in Serpentinen zum Hochfellnhaus. Hier trafen wir auch auf die Klapperlbergsteiger aus der Seilbahn. Während der starke Wind die herrliche Aussicht auf den Chiemsee und die umliegenden Gebirgslandschaft deutlich verkürzte, ließen wir uns die Gipfelbrotzeit mit manchem Schmankerl in geschützter Lage schmecken. Wie geplant nahmen wir die Abstiegsmühen über den steilen und schrofigen Pfad auf uns, um auf der Thoraualm noch eine Rast einzulegen. Dort konnte jeder nach Lust und Laune, Kaffee, Kuchen oder ein kühles Getränk genießen. Auf dem Forstweg ging es hinab zum Bus.

Teilnehmer: Brunhuber Max, Hübner Michaela, Moosburger Claudia, Scholz Irene, Eggersdorfer Elfriede, Faber Isabella, Fußeder Irmgard und Helmut, Oßwald Gabi

Senioren-Bergwanderung:
Dreisessel (1332 m) und Plöckenstein (1361 m)

8. Oktober 2021

Diese Dreiländergrenztour begannen wir im Österreichischen Oberschwarzenberg. Ein Waldweg, begleitet vom Rauschen eines Baches, führte uns zur Teufelsschüssel, einer mächtigen Granitfelsformation. Der Weiterweg brachte uns zum Dreil­änder­eck­grenz­stein und dann zum Bayerischen Plöckenstein. Einem Fels- und Wurzelsteig folgend am Kamm längs der Bayerisch-Tschechischen Grenze gings zum Dreisessel. Der Abstieg leitete uns durch die urtümliche und stimmungsvolle Region des Hochkammes, durchs steinerne Meer mit seinen verwitterten, grün-gelben Granitblöcken.

Der Bayerwaldführer zählt diese Rundtour zu den naturschönsten im Böhmerwald. Dieses konnten wir am Ende des Tages nur bestätigen.

Teilnehmer: Elfriede Eggersdorfer, Heidi Maier, Hilde Gruber, Arvid Herrmann, Fritz Hager

Sommerabschied
am Zinnenberg

9. Oktober 2021

Ein sogenannter kleiner Sommerabschied stand in diesem Jahr auf dem Programm. Dank der Teilnahme des Bierbrauers Hias Köstler aus Kleinhohenried wurden wir gleich beim Start mit den erforderlichen isotonischen Getränken versorgt, was das Gewicht der Rucksäcke deutlich ansteigen ließ.

Über einen unmarkierten und wenig bekannten Steig wanderten wir in absoluter Einsamkeit hinauf zum Zinnenberg (1565 m), wo wir bei bestem Wetter eine ausgiebige Gipfelrast einlegten und den Tiefblick ins mit Hochnebel gefüllte Tal genossen. Genauso genossen wir die mitgebrachte Getränkevielfalt, im besonderen natürlich die verschiedensten Bierkreationen vom Hias.

Dann ging es auf der Südseite hinunter zur Altkaseralm, welche an diesem Abend extra für uns öffnete, wofür wir der Wirtin Barbara sehr dankbar waren. Nach bester Versorgung mit Essen und Getränken ging es bei einbrechender Dunkelheit wieder hinunter zum Parkplatz, den wir bei vollkommener Finsternis erreichten.

Teilnehmer: Baumgartner Maritta und Sigi, Brandl Hans, Brunnhuber Max, Dorfner Heinrich, Durner Monika, Gönczi Franz, Gruber Hilde, Haas Christine, Köstler Hias, Maier Mane, Moosburger Claudia, Würtinger Herbert, Schliffenbacher Franz